Monatsarchive: Oktober 2008

unlängst erfuhr ich, lila sei die trend-farbe des letzten sommers gewesen – und plötzlich beobachte ich überall menschen in lila kleidungsstücken. ohne die information keine beobachtung, die sie bestätigt – ein zirkel. – f.r. erzählte, vor einigen jahren sei ein … Weiterlesen →

Veröffentlicht unter ddr, leipzig, pärchen, staunen, universität | Ein Kommentar

es ist unglaublich schwer, erfordert starken willen und starkes selbstvertrauen, in einer polemisch aufgeladenen menge selber unpolemisch zu bleiben. wie soll man auf völlig unsachliche, verhöhnende, verletzende zwischenrufe anders reagieren. wer ein so starkes fell hat, ist unempfindlich gegen jede … Weiterlesen →

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beim erwachen die erkenntnis: eine schildkröte müsste eigentlich panzerkröte heißen, denn sie trägt ja keinen schild, sondern eben einen panzer. es gibt eine vorlesungsreihe, die sich mit zahlen und mathematik beschäftigt: kopf oder zahl. – als satyrspiel dazu könnte man … Weiterlesen →

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im radio wird von einem deutschen singersongwriter gesagt, wie heute ein liedermacher genannt wird, er habe abseitige ideen. – wenn man etwas von meinen gedanken sagen kann, dann wohl, dass sie abseitig sind. denke ich doch … aus wie vielen … Weiterlesen →

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geträumt: ein besuch im dom zu merseburg, in einem buch der name „albrecht der bär“, das gewölbe ausgemalt mit biblischen szenen, die trinität, christus wie man ihn etwa aus romanischen bibelillustrationen kennt, daneben der teufel mit hörnern als sei er … Weiterlesen →

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lila sei die trendfarbe des sommers. – allein die tatsache, dass ich mir solchen unsinn merke, verdient schläge und selbstkasteiung. nun ja. — wir fordern folglich: leipzig braucht eine universiätskirche, ohne glaswand, aber in lila – die lila leipziger universitätskirche … Weiterlesen →

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die pechmarie von eger

im morgengrauen des 26. februar 1634, neuen stils, wie es sich gehört, war die magd marie svobodova als erste mit ihren beiden holzeimern auf den beinen, um am marktbrunnen wasser zu holen. es sollten gänse geschlachtet werden, weil die herrschaft, … Weiterlesen →

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gespräch mit dr. d.; jemand, der verhandlungen führen kann: den partner immer loben und ihm das gefühl geben, ernstgenommen zu werden, aber keine konkreten zusagen machen. – ich frage mich in solchen situationen immer, wie ich auf derlei menschen wirke. … Weiterlesen →

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geträumt: ich sah einen text vor mir, ohne ihn lesen zu können, und wusste: ein strittmatter-gedicht. mir begegnete eine, wie sagt man politisch korrekt, farbige – vermutlich schon wieder rassismus – kommilitonin und ich dachte, ihr leidenschaftliche eleganz in der … Weiterlesen →

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geträumt: ich gründete im mittelalter ein kloster und gäbe der gemeinschaft eine neue ordensregel: kein alkohol, kaum fleisch und kein schwein, lesen, schreiben, rechnen für alle mönche, körperliche ertüchtigung und am alten testament orientierte körperhygiene, ein bädertrakt im kloster … … Weiterlesen →

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